Ist mir egal, ich ess das jetzt einfach


02. Feburar 2014, kurz nach vier

Tag 492: Vegan for Youth

Es geht wieder los. Und ja, das Buch ist jetzt schon einen Moment draußen. Ich hab es mir aber ehrlich gesagt, nicht zugetraut, im hektischen Weihnachtsgeschäft vom Erzgebirge-Palast mit der Challenge zu beginnen. Und direkt nach dem Jahreswechsel steht für uns Bundesliga Softball-Schiedsrichter die traditionelle Fortbildung auf dem Programm, auf der es schon schwer genug ist, veganes Essen zu bekommen, geschweige denn challengetauglich. Nachdem jetzt aber mit X-Skating auch der letzte Shop in unsere neue Warenwirtschaft überführt wurde dürfte die Arbeitsbelastung ein unbesorgtes Challengen zulassen. Soviel zur „Warum erst jetzt”-Frage.

Amazon: Unfähig. Hermes: Unfähig

Trotzdem, ich muss hier zunächst mal rumnörgeln:
Das Buch ist, wie gesagt, Mitte November erschienen. Ich habe es bereits am 24. Juli, also fast vier Monate vorher, bei Amazon vorbestellt. Und dann bekommt es der größte Bücherverticker der Welt nicht hin, dass ich es am 15. November auch wirklich in Händen halte! Man muss sich manchmal fragen mit was die ihr Geld verdienen. Meine Anfrage wurde natürlich nicht wirklich beantwortet, man tat so, als hätte ich gerade eben erst bestellt. Schöne bunte Textbausteine, wie immer halt primär am Thema vorbei.
Auch hatte ich gemeckert, dass durch den Versand mit Hermes, auch bekannt als der langsamste Kistenschubser der Welt, das ganze sich noch einmal um einen Tag verzögert hat, trotz Amazon Prime. Dazu meinte der Bücherriese:

[dass die Sendung] "dem Transportdienstleister übergeben [wird], der diese nach Abschluss des Verpackungsprozesses sofort übernehmen und auf den Weg zu Ihnen bringen kann."

Hm, ja. Rechnung ohne Hermes gemacht. Oder ein völlig falsches Bild von dem Laden. Denn die geben offen zu, dass sie dazu nicht in der Lage sind:

Vielleicht sollte Amazon seine generelle Zusammenarbeit mit Hermes dringend überdenken…

Vegan for Youth

Zurück zum Thema. Ich habe das Buch fasziniert gelesen. Auch und vor allem die Teile, wo ein Naturwissenschaftler über so Dinge wie das Qi schreibt. Viele Rezepte sehen wieder super lecker aus, auch wenn ich mich persönlich weder zu Spinat noch zu Rote Beete sonderlich hingezogen fühle. Aber vor 500 Tagen wäre ich auch nie auf die Idee gekommen, Auberginen zu kochen oder Pommes aus Kürbis herzustellen. Wir werden also sehen, was die Challenge bringt. Leider ist beim Rezeptteil dieses Mal kein Trenner zwischen den einzelnen Bereichen und ich hab mich erst gefragt, ob Attila „Auberginentanker 'Italian Sun'” wirklich zum Frühstück machen will.

Und dann war ich erstmal online einkaufen. Offensichtlich machen viele die Challenge. Meine Goji-Beeren für den Breakfast-Crunch kaufe ich normalerweise bei nu3, die damit auch die erste Anlaufstelle für die eher ungewöhnlichen Zutaten waren. Aber sechs Wochen Lieferzeit für das Acai-Pulver? Nicht schlecht. Änhlich sieht es bei Amazon aus. Nur die Nicht-Bio-Varianten sind lieferbar. Ich hab jetzt aber noch nen Laden gefunden, der das angeblich direkt lieferbar hat. Wir werden sehen.

Außerdem hab ich mich bei meinen Tee-Dealer, dem Hamburger Teespeicher, mit Tees eingedeckt. Dieses mal inklusive Matcha, auf den ich ja bei Vegan for Fit noch verzichtet hatte.

Los geht's übrigens am Mittwoch. Denn am Dienstag steht in der Firma noch ein kleines Special an, über das ich hier berichten werde. Stay tuned!

Autor: Matthias Slovig
URL: http://istmiregalichessdasjetzteinfach.de/blog/vegan-for-youth
Tags: #vegan-for-youth #challenge #hermes #amazon

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